25. Oktober 2025

Erasmus+ bringt berufliche Schulen aus Schwaben und Kirgistan zusammen

Berufsbildung verbindet Bayern und Asien

  • Schulleiterin Selly Gupta und Johannes Münch bei der Erstvorstellung der Erasmus+-Projektidee.
  • Schulleiterin Elionera Ishekeeva und Johannes Münch bei der Restvorstellung der Erasmus+-Projektidee.
  • und dann das "echte" Kirgistan-Gefühl im Ethno-Komplex Supara.
  • Besuch der deutschen Delegation in Kirgistan, hier Ankunft der deutschen Delegation im Lyceum Nr.5 in Bishkek und herzliche Begrüßung durch das Schulleitungsteam.
  • Besuch der deutschen Delegation in Kirgistan, hier Führung der deutschen Delegation durch die Silk Road International School in Bishkek mit einer herzlichen Begrüßung durch das Schulleitungsteam.
  • Besuch der deutschen Delegation in Kirgistan, hier Ankunft der deutschen Delegation im Schulmuseum der Creativ Taalim Schule in Bishkek mit einer herzlichen Begrüßung durch das Schulleitungsteam.
  • Besuch am der kirgisischen Delegation in Deutschland, hier am BSZ Landsberg am Lech D. Bauer, S. Meyer-Huppmann, R. Stolzenberg, R. Heider, M. Meixner, S. Gupta, J. Münch, G. Usupova, E. Ishekeeva, Schulleiterin und Hausherrin M. Rüller, W. Mann, R. Bartl.

Johannes Münch

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Im Rahmen eines vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) geförderten „Erasmus+“-Projekts haben das Berufliche Schulzentrum und die Berufliche Oberschule Neusäß Mitte Oktober eine Delegation kirgisischer Schulleiterinnen empfangen. Der Besuch markierte die zweite Etappe einer längerfristigen Kooperation zwischen dem Augsburger Land und der kirgisischen Hauptstadt Bishkek. Bereits im April hatten die Neusäßer Schulleitungen die kirgisischen Partnerschulen besucht – zu beiden Begegnungen folgten eigene ausführliche Berichte.

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Das Projekt „Erasmus+ Neusäß Bischkek“ vernetzt die bayerischen beruflichen Schulen mit dem staatlichen Beruflichen Lyzeum Nr. 5 sowie der Silk Road International School (SRIS), einer Privatschule mit Cambridge-Lehrplan. Geplant ist ein dreistufiges Austauschmodell: Zunächst der Austausch der Schulleitungen, ab 2026 Job-Shadowing für Lehrkräfte und perspektivisch ein Schüleraustausch mit betrieblichen Praxiseinblicken.

Wege in die Duale Ausbildung

Im Zentrum steht die Idee, jungen Menschen aus Kirgisistan Wege in die duale Ausbildung in Deutschland aufzuzeigen. Zugleich bekommen bayerische Schülerinnen und Schüler sowie regionale Betriebe Einblicke in die Wachstumsregion Zentralasiens. Während eines geplanten Austauschs sollen kirgisische Jugendliche Schnupperpraktika in schwäbischen Ausbildungsbetrieben absolvieren – ein Ansatz, der langfristig sogar in reguläre Ausbildungsverhältnisse, insbesondere im Handwerk sowie im Hotel- und Gastgewerbe, führen könnte. Im Gegenzug können sich die schwäbischen Schülerinnen und Schüler an den kirgisischen Partnerschulen in einer Wachstumsregion beruflich orientieren und z. B. auch Kontakt zu den zahlreichen, sehr guten kirgisischen Universitäten aufnehmen.

Das Berufliche Lyzeum Nr. 5 bildet in zwölf handwerklich-technischen Berufen aus, darunter Metallbearbeitung, Elektroinstallation und Kfz-Mechatronik. Die SRIS führt mit Elementen ähnlich der bayerischen Fachoberschule zum international anerkannten IGCSE-Abschluss. Das Interesse an beruflicher Bildung „Made in Germany“ ist groß: Über 100 Lernende beider Schulen arbeiten derzeit an ihren Deutschkenntnissen bis zum Niveau A2 bzw. B1 und betrachten eine Ausbildung in Deutschland als echte Karriereperspektive.

Langfristige Partnerschaft durch Begegnungen

Mit dem Besuch in Neusäß wurde die Grundlage für eine längerfristige Partnerschaft geschaffen. Unterstützt durch Erasmus+ soll sie jungen Menschen in beiden Ländern künftig neue Chancen für Ausbildung, Arbeit und interkulturelles Lernen eröffnen.

„Solche Begegnungen schaffen – auch vor dem Hintergrund der gemeinsamen deutsch-sowjetischen Geschichte – Vertrauen und gegenseitiges Verständnis für beide Kulturen und ihre Bildungssysteme“, sagt Projektinitiator Johannes Münch. Auch die kirgisischen Gäste hoben den hohen Praxisbezug der deutschen Berufsbildung und das große Potenzial der Kooperation hervor.

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Erasmus+ Швабия менен Кыргызстандагы кесиптик мектептерди бириктирет
Кесиптик билим берүү Бавария менен Азияны байланыштырууда

Мектептердин сапатын жана билим берүүнү изилдөө боюнча мамлекеттик институт (ISB) колдогон «Erasmus+» долбоорунун алкагында Нойзесстеги Кесиптик мектеп борбору жана Кесиптик жогорку мектеп октябрь айынын ортосунда Кыргызстандык мектеп директорлорунан турган делегацияны кабыл алды. Бул сапар Аугсбург аймагы менен Кыргызстандын борбору Бишкек шаарынын ортосундагы узак мөөнөттүү кызматташтыктын экинчи баскычы болду. Апрель айында Нойзесстин мектеп жетекчилери кыргызстандык өнөктөш мектептерге барган эле, эки жолугушуу боюнча да өзүнчө кеңири баяндамалар жарыяланган.

«Erasmus+ Нойзесс – Бишкек» долбоору Бавариядагы кесиптик мектептерди мамлекеттик № 5 Кесиптик лицей жана Cambridge окуу планы менен иштеген жеке менчик Silk Road International School (SRIS) мектеби менен байланыштырат. Үч баскычтуу алмашуу модели пландалууда: алгач мектеп жетекчилеринин алмашуусу, 2026-жылдан тартып мугалимдер үчүн job-shadowing, ал эми келечекте ишканаларда практикалык тажрыйба алуу менен окуучулардын алмашуусу.

Дуалдык кесиптик билим берүүгө жолдор

Долбоордун өзөгүндө Кыргызстандагы жаштарга Германиядагы дуалдык кесиптик билим берүү системасына жол ачуу идеясы турат. Ошол эле учурда Бавариядагы окуучулар жана аймактык ишканалар Борбор Азиядагы өсүп келе жаткан регион менен таанышуу мүмкүнчүлүгүнө ээ болушат. Пландалган алмашуу учурунда